10. Dezember 2025
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Neues Whitepaper der Landbell Group zeigt Vorteile von Wettbewerb in EPR-Systemen
Die Landbell Group hat ein neues Whitepaper veröffentlicht, das Wettbewerb als zentrales Gestaltungsprinzip für Systeme der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) hervorhebt. Auf Basis empirischer Erkenntnisse und politischer Analyse zeigt das Papier, dass Länder mit mehreren Rücknahmesystemen (PROs) in der Regel sowohl bei Kosteneffizienz als auch bei Umweltwirkung besser abschneiden als Systeme mit Monopol- oder staatlicher Struktur.
Die Studie benennt mehrere Vorteile wettbewerblicher EPR-Modelle, etwa höhere Servicequalität, mehr Innovation und eine stärkere Ausrichtung der Systeme an den Nachhaltigkeitsstrategien der Hersteller. Wettbewerb reduziert auch systemische Risiken, da andere PROs einspringen können, wenn eines schwächelt. Zudem führen mehrere Akteure zu natürlichem Benchmarking und stärken die behördliche Aufsicht.
Das Papier betont allerdings, dass Wettbewerb kein Selbstzweck ist, sondern ein Instrument zur Förderung von Zirkularität. Für wirksamen Wettbewerb braucht es klare Regeln und unabhängige Kontrolle. Wichtige Voraussetzungen sind harmonisierte Kriterien für die Ökomodulation, konsequente Durchsetzung gesetzlicher Pflichten und Transparenz entlang der Wertschöpfungskette.
Das Whitepaper kommt zu dem Schluss, dass Monopolsysteme in frühen Phasen eines EPR-Regimes zwar gerechtfertigt sein können, reife Märkte jedoch von Öffnung profitieren. Ein gut regulierter Wettbewerbsrahmen sei besser geeignet, die europäischen Umwelt- und Kreislaufwirtschaftsziele zu erreichen. Das vollständige Whitepaper finden Sie hier.
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Dezember 10th, 2025