3. Mai 2022

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Die Sonne lacht, der Himmel ist blau – ein toller Tag für ein Picknick. Doch oft sind die schönsten Picknickplätze schon zugemüllt. Dabei ist es ganz einfach, Picknickabfälle umweltfreundlich zu entsorgen.

Littering, was ist das denn?

Zuhause werfen wohl die wenigsten Menschen ihren Abfall einfach auf den Boden. Doch wie sieht es aus, wenn wir unterwegs sind?

Nach einer Studie des Umweltbundesamtes hat das sogenannte Littering in den letzten Jahren stark zugenommen. Als Littering wird das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum bezeichnet. Zu den am meisten „gelitterten“ Abfallarten gehören laut Studie Kunststoff- und Verbundmaterialien wie zum Beispiel Einweggetränkebecher oder andere Einwegverpackungen.

Littering ist ein inzwischen weit verbreitetes Phänomen und hat erhebliche Folgen für die Umwelt. Verpackungsabfälle landen in Parks, Flüssen, an Stränden oder im Meer. Littering sollte daher unbedingt vermieden werden.

Gute Picknickplanung ist alles – das gilt auch für den Abfall

Salate, Sandwiches & Co. können in Lunch-Boxen oder Frischhaltedosen verpackt werden. Wer die Verpflegung für ausgiebiges Picknick im Grünen plant, sollte auch an Abfalltüten denken. Picknickabfälle können Sie so direkt vor Ort trennen und mit nach Hause nehmen. Dort wird der Abfall dann einfach in die richtigen Mülltonnen oder Abfallcontainer entsorgt.

Leere Kunststoffverpackungen? Gehören zuhause in die Gelbe Tonne

In der Gelben Tonne oder in den Gelben Sack entsorgen Sie zum Beispiel Kunststoffverpackungen und -folien mitgenommener Lebensmittel, Eisverpackungen, leere Joghurtbecher oder Chips-Tüten. Dorthin gehören auch leere Senftuben, Kronkorken, Alu-, Blech- oder Kunststoffdeckel. Die Regel lautet: In die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack kommen alle Leichtverpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech und Verbundmaterialien wie Getränkekartons.

Einweggeschirr oder Besteck aus Plastik darf inzwischen nicht mehr verkauft werden. Packen Sie stattdessen umweltfreundliches Mehrweggeschirr in den Picknick-Korb. Falls Sie noch Restbestände von Plastikgeschirr aufbrauchen: Sie gehören in den Restmüll, denn sie sind keine Verpackung.

Wohin mit Papierverpackungen, Einweggrill und Holzkohle?

Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton kommen in die Papiertonne. Das gilt auch für Papiertragetaschen oder kleine Papiertüten vom Bäcker, Metzger und Obstladen. Pappteller und Papierservietten hingegen sind ein Fall für die Restmülltonne. In den Restmüll gehören auch Lebensmittelreste und sogar Einweggrills sowie die verbrannte Holzkohle. Sie muss allerdings vollständig gelöscht und erkaltet sein.

Glasverpackungen? Auch unterwegs ein Fall für den Glascontainer 

Leere unbepfandete Glasverpackungen wie Saft- und Weinflaschen, Gurken- oder Olivengläser packen Sie einfach wieder ein und entsorgen sie, nach Farben sortiert, in die jeweiligen Glascontainer. Blaue oder rosafarbene Sektflaschen für ein romantisches Picknick gehören übrigens in den Container für Grünglas. Es verträgt bei der anschließenden Verwertung die meisten Fehlfarben. Die übrigbleibenden Verschlüsse können Sie in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack geben. 

Umwelt und Ressourcen schonen – auch beim Picknick

Beim Picknick liegengelassener Abfall gefährdet zum Beispiel Kleintiere und Pflanzen. Er schadet der Umwelt durch sich in den Boden absetzendes Mikroplastik oder übertragene Schadstoffe. Ihn nachträglich einzusammeln, erzeugt hohe Kosten für Städte und Kommunen. Zu Hause korrekt entsorgte Verpackungen hingegen können recycelt werden. Das schont die Umwelt, schützt das Klima und wichtige Rohstoffe bleiben erhalten.

Helfen Sie mit, die Umwelt zu schonen. Mehr Informationen, wie Sie Ihren Abfall richtig trennen und entsorgen, finden Sie auf www.mülltrennung-wirkt.de.

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